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Pühringerhütte Wandern - Priel Schutzhaus - Pühringerhütte - Gössl am Grundlsee

Dauer: 5 + 3 Stunden
Länge/Höhenmeter: ca.10+10 km/600
Schwierigkeit:
Info: ab in die Steiermark
Bewertung:

om Priel Schutzhaus zur Pühringer Hütte, und dann weiter nach Gößl.

Eine der großen Überschreitungen des Toten Gebirges haben wir uns diesmal vorgenommen.

Dazu sind wir sind am Vorabend ziemlich spät noch zum Priel Schutzhaus aufgestiegen.
Heute wollen wir zunächst zur Pühringer Hütte wandern und dort übernachten. Am nächsten Tag soll es dann weiter nach Gössl am Grundlsee gehn.
Dort wird uns dann ein Freund mit seinem Kleinbus abholen.

Wir warten noch auf einen weiteren Freund, und starten unsere Tour damit erst sehr spät, fast schon gegen Mittag.
Zunächst geht's also, vom Priel Schutzhaus aufwärts über Wiesenböden.

Bei der Weggabelung Spitzmauer, Pühringer Hütte <-> Großer Priel wandern wir nach links weiter.

Der Wiesenboden wird zunächst von Latschen abgelöst aber letztendlich verschwinden auch diese und wir wandern auf Kiesel und Geröll weiter.

Bald schon erreichen wir die Klinserschlucht, und später die Klinserscharte.

Nun weiter dem Temlbergsattel entgegen. Ab hier ist der stärkste Anstieg geschafft.

Leider spielt das Wetter nicht mehr so ganz mit. Immer mehr Wolken finden sich ein und später beginnt es auch leicht zu regnen.
Bei dieser immer karger werdenden beeindruckenden aber fast schon unwirklich wirkenden Kalk-Landschaft kommt mir immer wieder das Wort Mondlandschaft in den Sinn.
Ein paar Gemsen zeigen sich in der Ferne, auch in der entlegensten Landschaft des Toten Gebirges gibt es also noch Leben!

Am Rotkogelsattel angekommen erleben wir einen schönen Sonnenuntergang. Nun heißts aber sputen, damit wir noch beim Rest-Tageslicht die Pühringerhütte erreichen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen gelangen wir zur Pühringer Hütte am kleinen Elmsee.
Bei den überaus freundlichen Wirtsleuten der Pühringer Hütte genießen wir das super Essen und bald schon fallen uns die Augen zu und ab geht's in die Zimmer.

Am nächsten Tag ist das Wetter leider nicht so schön.
Es regnet zwar nicht mehr, der Himmel ist aber doch ziemlich bewölkt.
Wir spazieren gemütlich weiter Richtung Gößl und erreichen schon bald die Elmgrube Jagdhütte. Die karge Kalklandschaft findet nun engültig Ihr Ende und weicht zunehmend Wiesen und Wald.

Der weitere Weg führt uns oberhalb des hinteren Lahngangsee vorbei und direkt am vorderen Lahngangsee entlang zum Draußengatterl. Von nun an geht's stetig bergab.

Bald schon können wir Ã¼ber einer Weg-Kehre den Grundlsee von oben erblicken!
Eine halbe Stunde später, erreichen wir dann Grundlsee Schachen.
Für den gesamten Abstieg haben wir in etwa 3 Stunden benötigt.
Da sich nun auch schon Hunger eingestellt hat, und unser Freund mit dem Kleinbus erst etwas später kommen kann, kehren wir noch in einem nahegelegenen Gastgarten ein.

Mittlerweile ist es auch wieder so schön warm geworden, daß wir, sogar noch einen Sprung in den Grundlsee wagen. Suuuuuuuuuuuper, Brrrr :-)

WOW, die vielen Erlebnisse dieses Wochenendes, werden wir sicher so bald nicht vergessen...

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