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Das Prielschutzhaus bei Hinterstoder - Ausgangspunkt vieler schöner Wanderungen

Dauer: 2.5 / 2 Stunden
Länge/Höhenmeter: ca.2*5km/800
Schwierigkeit:
Info: schön bergauf
Bewertung:

riel Schutzhaus, das ist der ideale Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen auf die höchsten Gipfel des Toten Gebirges.

Üblicherweise bewältigt man den Aufstieg zum "Prielschutzhaus" am späten Nachmittag und übernachtet entweder im Lager, oder etwas bequemer, man nimmt sich ein Zimmer.
Aber auch ein späterer oder Frühmorgens Aufstieg mit Stirnlampen hat seinen Charme.
TIP: Hüttenschlafsack kann man sich am Schutzhaus gegen Gebühr ausborgen, und ein warmes Abendessen gibt's auch noch.
Am nächsten Tag geht's dann frühmorgens meist zum großen Priel oder zur Spitzmauer.

Wir haben vor am Prielschutzhaus zu übernachten und wollen am nächsten Tag auf die Spitzmauer.
Unser Auto parken wir dafür am neuen Parkplatz für die Langlaufloipe (vor Pehamvilla). Dort ist immer Platz, auch wenn der Johannishof Parkplatz ob der vielen Schiederweiher-Besucher schon übervoll ist.

Es geht zuerst einen gemütlichen Spazierweg entlang Richtung Polsterlucke. Hier landen wir hinter dem Polsterstüberl und passieren dann vorm Brunnhäusl eine Stelle, ab der man auch mit Fahrrädern nicht mehr weiterfahren darf.
Der Weg führt nun weiter durch Mischwald und wir gelangen schließlich wieder auf eine große Lichtung. Die ist wohl durch Lawinenabgang und starken Sturm entstanden.
TIP: In der Nähe befindet sich auch die Talstation der Materialseilbahn, bei der man wenn man Kraft sparen will gegen Entgelt seinen Rucksack nach oben befördern lassen kann.

Ab nun geht es stetig bergan und wir geraten ordentlich in's Schwitzen. Wenn's geregnet hat ist der Weg ausserdem ziemlich rutschig, Wanderstöcke sind hier ganz praktisch, auch zum Kraft sparen beim bergaufwandern.

Nach ca 1 Stunde erreichen wir das "Gott sei Dank Bankerl", nun wissen wir auch woher der Name kommt ;-)

Nochmal eine halbe Stunde später, sind wir mit dem letzten Tageslicht, zugegebenermaßen noch etwas mehr verschwitzt, endlich an unserem Tages-Ziel, dem Prielschutzhaus auf 1420m.

Tja, euch zu erzählen wie gut dann das Bier in der Stube geschmeckt hat, erübrigt sich sicher...

 

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