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"großer Priel" - Hinterstoder - Wanderung ab Priel Schutzhaus

Dauer: 2.5 / 1.5 Stunden
Länge/Höhenmeter: ca.2*3.5km/1100
Schwierigkeit:
Info: Berge pur
Bewertung:

uf den "großen Priel", das wollten wir schon immer mal machen.

Diesmal hatten endlich alle Zeit.

Dafür sind wir sind am Freitag Abend schon ziemlich spät, noch auf's Prielschutzhaus aufgestiegen. Heute wollen wir Ihn nun packen, den Großen.

Obsti ein erfahrener Klettersteiggeher, will die Route über den Bert Rinesch Klettersteig nehmen, wir anderen wollen den Weg über's Kühkar und die Brotfallscharte nehmen.

Der Anstieg beginnt gleich neben dem Prielschutzhaus. Laut Tafel sollten es ca. 3 Stunden sein bis zum Gipfel. Das Wetter ist heute leider nicht ganz so schön, viele Wolken, wir sind aber guter Hoffnung am Gipfel dann eine etwas bessere Aussicht zu haben.

Nach etwa 15 Minuten erreichen wir die Weggabelung wo man sich für Spitzmauer oder großer Priel entscheiden muß. Wir wandern rechts weiter bergauf. Nur wenige Minuten später müssen wir uns dann von unserem Kumpel trennen, der wird sich nun alleine den Klettersteig begeben. Wer wird wohl als erster von uns den Gipfel erreichen ?
HINWEIS: Der Bert Rinesch Klettersteig ist wirklich nur was für Profis, er zählt zu den schwierigesten Klettersteigen Oberösterreichs, Kletterausrüstung und Helm sind hier Pflicht.

Wir anderen wandern also weiter dem Kühkar entgegen. Viel Geröll gilt es zu überwinden, aber keine wirklichen Schwierigkeiten. Unterhalb des Brotfall haben wir das Glück, in der Entfernung ein Gruppe von Gemsen beobachten zu können.
Bald schon gelangen wir an's Schneefeld vom Kühkar. Das ist mal eine schöne Abwechslung mitten im Hochsommer durch Schnee stapfen zu können :-)

Nach dem Schneefeld beginnt der gesicherte Aufstieg Richtung Brotfallscharte. Hier hantelt man sich an den Seilen zur Scharte nach oben. Kurz vor der Scharte passieren wir noch eine Schutzhöhle, die schon immer Wanderern ein willkommener Unterschlupf war.

Endlich erreichen wir die Scharte. Die Strapazen des Aufstiegs werden hier durch einen wunderschönen Rundumblick auf die höchsten Gipfel des Toten Gebirges belohnt.

Wir wenden uns nach rechts weiter nach oben. Einige Höhenmeter weiter erreichen wir schließlich den Fleischbanksattel. Wir folgen nun dem immer schmäler werdenden Grat der uns schließlich bis zum Gipfelkreuz des großen Priel auf 2515m führt.

Viele Leute sind da und genießen die schöne Aussicht. Um den 'Großen' für sich zu haben, muß man sehr viel früher aufstehn.
Von unserem Klettersteiggeher ist aber noch nichts zu sehen.
Das Gipfelkreuz des Großen Priel ist übrigens beeindruckend groß. Man hat hier echt Schwierigkeiten dies zur Gänze auf ein Photo zu bekommen.

Wir jausnen gemütlich und beobachten immer wieder Leute die den Klettersteig nach oben kommen. Schon beim hinunterschaun auf den Klettersteig wird einem ganz schwummrig.

Nachdem unser Kumpel nach einer Stunde immer noch nicht eingetroffen ist, und uns auch schon kalt wird, beschließen wir wieder zum Schutzhaus abzusteigen und dort auf Ihn zu warten.

Für den schönen Abstieg zum Schutzhaus benötigen wir etwa 1.5 Stunden.
Eine halbe Stunde nach uns trifft dann endlich auch unser ziemlich erschöpfter Kumpl ein. Wir genehmigen uns noch ein Bierchen, bevor wir dann wieder Richtung Hinterstoder absteigen...

 

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