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Dümlerhütte Rote Wand ab Gleinkersee Wandern

Dauer: ca. 2 + 1 + 2 Stunden
Länge/Höhenmeter: ca.3+2+5km/1000m
Schwierigkeit:
Info: Anfangs rutschig
Bewertung:

eut' ist mal wieder so ein Tag, wo es eine Sünde wär' zuhause zu bleiben. So ein richtig schöner Herbsttag, wo man einfach raus muß :-)

Für dieses Mal hab' ich mir eine Tour vorgenommen, die ich schon immer wandern wollte. Rauf auf die "Rote Wand" soll's gehn, aber ned vom Warscheneck aus, sondern über die "Dümlerhütte". So ein kleiner Gipfelsieg. Ned zu anstrengend, aber auch ned zu langweilig soll's werden.

Aber wie wandern? Um auf die Dümlerhütte zu gelangen, gibt's im Prinzip 2 Wege. Man kann entweder über Roßleithen und den Präwald oder vom Badesee "Gleinkersee" aus über den Seegraben zur Dümlerhütte aufsteigen.
Da erinner' ich mich daran, wie ich mal im Sommer am Gleinkersee gelegen bin, und ein paar Badegästen zugehört hab. Die ham damals furchtbar gejammert, daß der Aufstieg vom Gleinkersee zur Dümlerhütte wohl ned ganz so einfach sei, weil da teilweise hohe Steinstufen zu überwinden seien.
Paaaaßt, genau das will ich mir heut' selber mal anschaun :-)

Gesagt getan. Am späten Vormittag park' ich mich also am Gleinkersee ein. Vorbei an den zahlreichen Gästen der Jausenstation Seebauer am Gleinkersee geht's zuerst schön gemächlich los. Der Weg führt immer am rechten Seeufer entlang, in Richtung hinteres See-Ende. Dort zweigt der Weg zur Dümlerhütte Nr. 292 (führt auch zum Michl Kniewasser Steig 299 zum Seespitz) nach rechts ab.

Ohne Sonneneinstrahlung wird's ab da sofort merklich kühler. Aber macht nix. Durch den Seegraben geht's nun durch Mischwald eh immer strenger bergan, und da ist man eh froh, wenn man ned unbedingt in der prallen Sonne gehn muß...

Erschreckend wie hier die Spuren von Kyrill noch immer präsent sind. An einer Stelle führt der Weg sogar mitten durch einen auseinadergesägten Baum durch! Ohne festen Weg bzw. Straße ist es hier sehr schwierig, das Totholz wieder wegzubringen.

Urplötzlich steh ich dann vor einen Schild, wo man einfach lachen muß. Warnung vor "fliegenden Kurtis". Würde mich freuen, wenn mir jemand die Geschichte dazu erzählen könnte. Ich nehm mal an daß hier ein 'Kurti' patschert war? *ggg*

Endlich erreiche ich dann etwas später bei einem Zaunüberstieg den Beginn des 'ehemaligen Almbodens', und gelange nach weiteren 10 Minuten zur Zickalm. Hier wird nur kurz verschnauft, denn nun ist's nimma weit. Nun scharf nach rechts und dann ist's nur mehr ein kleiner Anstieg und ich steh auch schon vor der "Dümlerhütte".

Doch für diesesmal werd' ich in der Dümlerhütte nicht einkehren. Mein Tagesziel ist ja die "rote Wand".
Ab Dümlerhütte ist das nun wirklich eine schöne Wanderung. Anfangs geht's durch lockeren Lärchenwald, dann kurz über einen kleinen Steig und schon bin ich beim Stofferkar. Dort nun den Weg entlang aufwärts bis zum Rote Wand Sattel (1780m). Auch ein wenig Schnee liegt da immer noch...

Der letzte Anstieg zum Gipfelkreuz der Roten Wand ist dann nimmer schwer. Oben genieß ich dann die super Aussicht auf den Ramesch, und das Brunnsteiner Kar. Eine neugierige Dohle teilt sich die Jause mit mir ;-)

Am Rückweg besuch ich noch kurz das Hüttenkreuz von der Dümlerhütte, bevor's dann wieder bergab über Zickalm und Seegraben zurück zum Gleinkersee geht.

Resumee: Oben ist's schön, der Aufstieg und Abstieg (rutschig) ist ned ganz so fein.
Hab' mir jedenfalls fix vorgenommen, mir auch mal den Weg über Roßleithen zur Dümlerhütte anzusehen. Und dann wird dort auch mal eingekehrt, wie sich's g'hört :-)

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